Anschreiben · Aufbau nach DIN 5008

Das deutsche Anschreiben

Eine Seite, formal und sachlich — das Anschreiben begründet, warum du dich genau hier bewirbst. Sein Aufbau folgt der DIN 5008 und ist mit dem Lebenslauf zu einem stimmigen Set abgestimmt.

Fünf Bausteine — auf genau einer Seite

Der Aufbau

Fünf Bausteine, von oben nach unten

Ein Anschreiben liest sich immer in derselben Abfolge. Diese fünf Bausteine bauen aufeinander auf — vom Briefkopf über den hervorgehobenen Betreff bis zum Schluss mit Eintrittsdatum und dem Wunsch nach einem Gespräch.

Schema eines Anschreibens nach DIN 5008 · illustrativ

  1. 01

    Briefkopf

    Kopf

    Absender und Empfänger — deine Kontaktdaten oben, darunter Firma und Ansprechperson

  2. 02

    Betreff

    13–15 pt

    Wofür du dich bewirbst, gern hervorgehoben — mit mindestens zwei Leerzeilen Abstand zur Anrede

  3. 03

    Einleitung

    Persönlich

    Direkte Anrede der konkreten Ansprechperson, deine aktuelle berufliche Situation und deine Motivation

  4. 04

    Hauptteil

    Belegt

    Deine Qualifikationen und Stärken — mit konkreten Beispielen belegt, nicht nur behauptet

  5. 05

    Schluss

    Abschluss

    Frühestmögliches Eintrittsdatum, der Wunsch nach einem Vorstellungsgespräch und, falls gefragt, die Gehaltsvorstellung

DIN 5008 ist eine Empfehlung, keine Pflicht. Die Norm beschreibt, wie Geschäftsbriefe einheitlich gestaltet werden — sie gibt dir eine bewährte Orientierung für Ränder, Abstände und Aufbau. Wer sich daran hält, wirkt routiniert, ist dazu aber nicht verpflichtet.

Form & Maße

Die harten Eckwerte

Ein paar Größen aus der DIN 5008 sorgen für den aufgeräumten Eindruck, den Arbeitgeber erwarten — vor allem der klar gesetzte Betreff und der ruhige Abstand zur Anrede.

1 Seite Maximale Länge Das Anschreiben passt auf eine DIN-A4-Seite
1–1,5 Zeilenabstand Einheitlich über das ganze Dokument
13–15 pt Betreff Darf zur Betonung etwas größer gesetzt werden
≥ 2 Leerzeilen Betreff → Anrede Danach eine Leerzeile von der Anrede zum Text
Die ehrliche Linie

Ein Set, kein Zufall

Anschreiben und Lebenslauf gehören zusammen — und das soll man sehen. Dieselbe Schrift, dieselben Ränder, dieselben Abstände: Ein stimmiges Set wirkt professionell, ein zusammengewürfeltes nachlässig. Der Ton bleibt dabei durchgehend formal und sachlich, ohne steif zu sein. Es geht nicht um Effekt, sondern um Klarheit — genau die Klarheit, die Maschine und Mensch gleichermaßen honorieren.

Zwei Dokumente, eine Handschrift
Oder du lässt es bauen

Anschreiben und Lebenslauf aus einem Guss

Den passenden Betreff, die richtige Anrede, ein Hauptteil mit belegten Stärken — und alles formal einheitlich mit dem Lebenslauf. JACVault nimmt dir genau diese Abstimmung ab und baut beide Dokumente pro Stelle als ein Set. Wie die Engine dabei arbeitet, zeigen wir Schritt für Schritt.

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Wie die Engine arbeitet
Häufige Fragen

Kurz nachgefragt

Was rund um Aufbau und Form des Anschreibens am häufigsten gefragt wird — kurz und ehrlich beantwortet.

Ist DIN 5008 beim Anschreiben Pflicht?

Nein. DIN 5008 ist eine Empfehlung für die einheitliche Gestaltung von Geschäftsbriefen, keine Vorschrift. Sie gibt dir eine bewährte Orientierung für Ränder, Abstände und den Aufbau — abweichen ist erlaubt. In der Praxis lohnt es sich trotzdem, sich daran zu halten, weil das Ergebnis routiniert und aufgeräumt wirkt.

Wie lang darf das Anschreiben sein?

Maximal eine DIN-A4-Seite. Das Anschreiben ist keine Zusammenfassung deines Lebenslaufs, sondern die Begründung, warum du dich genau auf diese Stelle bewirbst. Wer auf einer Seite bleibt, zwingt sich zur Auswahl — und genau diese Auswahl liest der Arbeitgeber gern.

Wen spreche ich in der Anrede an?

Wenn möglich die konkrete Ansprechperson mit Namen, nicht das anonyme „Sehr geehrte Damen und Herren“. Die Person steht oft in der Stellenanzeige oder lässt sich mit einem kurzen Anruf klären. Eine direkte, namentliche Anrede zeigt, dass du dich mit der Stelle wirklich befasst hast.

Gehört die Gehaltsvorstellung ins Anschreiben?

Nur, wenn in der Stellenanzeige ausdrücklich danach gefragt wird. Dann nennst du sie am Ende, im Schlussteil, zusammen mit deinem frühestmöglichen Eintrittsdatum. Wird nicht danach gefragt, lässt du sie weg — sie unaufgefordert zu nennen, ist unüblich.

Welcher Zeilenabstand und welche Schrift?

Ein Zeilenabstand von 1 bis 1,5 ist üblich. Wichtig ist vor allem Einheitlichkeit: Anschreiben und Lebenslauf sollten dieselbe Schrift, dieselben Ränder und dieselben Abstände nutzen, damit die Unterlagen als ein zusammengehöriges Set wirken.

Allgemeine Information, keine Rechtsberatung

Bereit, wenn du es bist

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